Kategorie: Lokalmeldung

19.10.2009

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E-Mails zuverlässiger als Post

Wenn man mir ein Dokument, eine Information oder eine Werbeprospekt zukommen lassen will, dann tut man das am besten per E-Mail. Die erreichen mich deutlich zuverlässiger als klassische Postsendungen.

Mangels Briefkasten am Haus (aufgrund von Sanierungsarbeiten) sind die Postboten oder Kuriere offensichtlich etwas ratlos. Die deutsche Post gibt sich redlich Mühe: Der Zusteller hat meine Wohnungstür im ersten Obergeschoss des Hinterhauses ausfindig gemacht und schiebt Briefe entweder unter der Tür hindurch oder klemmt sie in den Türrahmen. Bei zu dicken Briefen oder Päckchen bekomme ich nur eine blaue Benachtichtigungskarte und muss mir meine Post persönlich in der nächsten Filiale abholen – ärgerlich, aber natürlich wird so das Risiko verringert, das andere Hausbewohner meine Post stiebitzen. Und vor allem kommt die Post an.

Nicht so clever sind offensichtlich andere Zustelldienste, zum Beispiel der von der Stadt Berlin beauftrage Dienstleister. Die Wahlbenachrichtigungskarte habe ich nicht erhalten, und auch meine daraufhin angeforderten Briefwahlunterlagen kamen nicht an. Meine Anforderung per Onlineformular allerdings schon, was zur Folge hatte, dass ich im Wahllokal in der Liste der Wahlberechtigten mit dem Vermerk “Wahlschein erhalten” versehen war und zur Teilnahme vor Ort nicht zugelassen werden konnte. Bei der Bundestagswahl durfte ich nicht mitwählen.

Ich habe mich bei der Stadt Berlin noch nicht darüber beschwert oder nachgefragt, ob ich vieleicht auch andere wichtige Post nicht erhalten habe. Aber wenn es um wirklich wichtige Dokumente geht, müssten sie doch von selbst darauf kommen, mal bei ihrem Dienstleister nachzuhaken. Ich frage mich auch, ob nicht zugestellte Sendungen nicht zurückkommen und man dann vielleicht versucht, mich anderweitig zu erreichen. Ich erwarte zwar keine Post von der Stadt, aber man kann ja nie wissen…

Vorteile, keinen Briefkasten zu haben, gibt es natürlich auch. Ich bekomme keine lästige Werbung.

Briefkästen - habe ich leider nicht.
(Foto: GreteB / sxc.hu)

01.10.2009

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Congstar: Ende der Geduld

Nachdem ich bei der Hotline am Montag angerufen hatte, wurde mir ein Rückruf von der Technikabteilung versprochen. Und zwar am selben Tag, “spätestens morgen”, also Dienstag. Nichts geschah. Ich hatte auch nicht wirklich damit gerechnet. Und so habe ich am Mittwoch den Auftrag storniert. Meine Geduld nach drei vergeblichen Terminen mit Technikern ist zu Ende.

Dass man mir fälschlicher Weise Gebühren berechnet hatte, hat Congstar inzwischen eingesehen und eine Rückbuchung versprochen. Ich werde wohl mein Glück bei “Alice DSL” (HanseNet) suchen – auch wenn mir bewusst ist, das auch die auf der sogenannten letzten Meile auf die Telekom angewiesen sind. (Leider ist die Alternative “Internet über das Fernsehkabel” bei mir nicht verfügbar.)

06.01.2009

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Ich wär' so gerne Müllionär

macht auf cool, hat aber Pflugangst

Brr. Es ist kalt draußen. Zeit für warme Farben, wie zum Beispiel orange.

Die Berliner Stadtreinigungsbetriebe tun viel für ihr Image und für das Image Berlins. Man sagt von der Hauptstadt, sie sei im Vergleich zu anderen Großstädten sehr dreckig. So pauschal stimmt das natürlich nicht. Und deshalb hat man sich bei der BSR einiges einfallen lassen, zum Beispiel witzige Wortspiele auf den Fahrzeugen (klicken zum vergrößern):

Betonwischer  Kehrpaket  Poliertesse  Ich bring eben den Müll weg, Schatz

Diese Sprüche gehören zu großen Imagekampagnen. Natürlich darf da ein Slogan nicht fehlen, zur Zeit lautet er “So orange ist nur Berlin“. Frühere Versionen: “Wir bringen das in Ordnung” oder “We kehr for you”. es gab auch mal eine Aktion names “Kehrenbürger”. Ja, vielleicht ein bisschen platt, aber irgendwie doch originell. Auch diese Plakat- und Postkartenwerbung zum Beispiel:

Wie zuhause. Nur größer.  Bemannte Räumfahrt

Mehr Informationen und noch viel mehr Beispiele, unter anderem in Form von vielen Plakaten, finden sich in den beiden PDF-Dokumenten Image-Kampagne 1999/2000 – Die Bekehrung Berlins und Sauberkeits-Kampagne 2001 – Die Rück-Kehr.

 
 

Lesetipp: dasBahnblog.de

Für alle Bahnfahrer bestimmt interessant: mein Bahnblog. Dort gibt es viele Geschichten und Erlebnisse vom Reisen mit der Bahn. Außerdem: regelmäßige Informationen über die Politik der Deutschen Bahn sowie aktuelle Verspätungsmeldungen via Twitter.

http://dasBahnblog.de

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