Kategorie: Amerika

29.11.2009

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Amerika, Teil 8: San Andreas Verwerfung und Drakes Bay

An meinem letzten Wochenende hier in Kalifornien haben wir noch eine kleine Tour zur pazifischen Küste unternommen. Wir sind nach Norden durch den Muir Wood zum Muir Beach gefahren. Dieser liegt, geologisch betrachtet, noch auf der nordamerikanischen Platte. Dann sind wir entlang der Täler, die durch Erdbeben und Plattenverschiebungen entstanden sind, zum Stinson Beach gefahren. Dieser liegt genau auf der Grenze der beiden tektonischen Platte.

Drakes Bay

Anschließend sind haben wir die Plattengrenze überquert und sind auf in das Schutzgebiet Point Reyes National Seashore (lesenswerter Wikipedia-Artikel, finde ich) gefahren. Dieses umfasst eine große, felsige Halbinsel “Point Reyes” und einen Streifen des pazifischen Ozeans. Der höchste Punkt der Halbinsel ist der Mount Wittenberg (428 Meter). Seltene und schutzwürdige Tier- und Pflanzenarten haben hier ihr Zuhause, darunter das Stummelschwanzhörnchen. Auch die kalifornischen Seelöwen leben hier, und manchmal kann man Grauwale beobachten, die an der Küste vorbeiziehen. Auch eine Herde Wapiti, eine Hirschart, wurde hier angesiedelt. Die konnten wir auf der Rückfahrt sehen, die anderen Tiere sind hauptsächlich im Frühjahr zu beobachten.

Ursprünglich lebten in diesem Gebiet Miwok-Indianer. 1817 bauten Franziskaner-Mönche eine Rinderfarm im Norden der Insel auf, seitdem gibt es milchwirtschaftliche Betriebe. Eine Sehenswürdigkeit ist der 1870 erbaute Leuchtturm an der Nordspitze der Halbinsel. Er ist nicht, wie bei Leuchttürmen üblich, besonders hoch gebaut, sondern liegt fast auf Höhe der Wasserlinie, um unter den in dieser Region üblichen Nebelschaden hindurch leuchten zu können (wie dieses Foto zeigt).

Fotos gibt es wieder im Online-Fotoalbum.

27.11.2009

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Amerika, Teil 7: San Francisco

Neue Fotos! Unser Ausflug nach San Francisco in Kurzform: Chinatown, diesig, Telegraph Hill, Coit Tower, lange Treppen, Pier 39, Alcatraz, Seelöwen, schräge Straßen, Cable Car, Cable Car Museum, schräge Straßen, ein bisschen Sonne, auf der Suche nach dem Parkhaus.

Eindrücke gibt es wieder im Online-Fotoalbum.

Münz-Fernglas

Aber was dieses Münz-Fernglas auf dem Telegraph Hill dem interessierten Touristen zeigen soll, haben wir nicht herausgefunden.

24.11.2009

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Amerika, Teil 6: Unsere Unterkunft

Ich wohne mit einem Kollegen für die Zeit, wo wir in Amerika sind, in einem niedlichen 2,5-Zimmer-Häuschen in der zweiten Reihe in einer ruhigen Wohngegend von Sunnyvale. Das Haus ist, wie in Amerika üblich, kaum isoliert, hat aber eine Klimaanlage und einen Abfall-Hechsler im Abfluss der Spühle. Die Heizung funktioniert wie ein Heizlüfte und ist ziemlich laut. Das warme Wasser kommt aus einer Gastherme, die leider ab und zu mal ausgeht und mit einem Streicjholz neu gezündet werden muss.

Fotos vom Haus, von unserem Weg zur Arbeit und von den Palmen gibt es im Google-Webalbum.

16.11.2009

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Amerika, Teil 5: Yosemite Nationalpark

Am Samstag war ich mit zwei Kollegen im Yosemite-Nationalpark, etwa dreieinhalb Autostunden östlich von San Francisco, und ich habe viele Fotos machen können. Es ist ein riesiges, imposantes Stück Natur in der Sierra Nevada, einem von Gletschern geformten Hochgebirgszug mit zahlreichen Granitfelsen, Wasserfällen und den berühmten Riesenmammutbäumen, die nur hier vorkommen.

Die Fotos gibt es in meinem Google-Fotoalbum.

Das Yosemite Valley: Beeindruckender Ausblick.

Dieses Foto hab ich wirklich gemacht, auch wenn es aussieht wie eine Postkarte. Die Natur im Yosemitie-Park ist einfach faszinierend.

Unsere Tour

Wir fuhren morgens noch vor halb sieben Uhr im Nieselregen los. Die Strecke von 185 Meilen (knapp 300 Kilometer) führt teilweise über lange, schnurgerade Straßen, wo es mehrere Meilen weit keine Kurve, keine Abzweigung und keine Gebäude gibt. Einfach mitten durch die Landschaft. Nach knapp vier Stunden Fahrt haben wir das nachgebaute Indianerdorf Awahnee erreicht, davon jedoch nicht allzuviel entdeckt. Also sind wir direkt weiter gefahren zum südlichen Eingang des Yosemite Nationalparks. Inzwischen hatte sich das Wetter deutlich verbessert, es war zwar kalt, aber sonnig bei fast wolkenlosem Himmel.

Tour nach Yosemite

Der Park erstreckt sich über ein Gebiet von über 3000 Quadratkilometern entlang der westlichen Sierra Nevada. Jährlich besuchen ihn über 3 Millionen Menschen. Jetzt im Herbst, wo es auf den Gipfeln schon Schnee und Eis gibt und tagsüber die Temperatur auch in den mittleren Höhen kaum mehr als 5 Grad Celsius erreicht, kommen nicht mehr ganz so viele. Aber wir hatten einen sonnigen Tag erwischt, und die meisten Parkplätze rund um die Hauptattraktionen waren besetzt. Die Einfahrt in den Park mit dem PKW kostet 20 Dollar, das Ticket ist dann sieben Tage lang gültig.

Zuerst haben wir die Mammutbäume bestaunt. Die Riesenmammutbäume kommen nur in dieser Region vor und sind wirklich eindrucksvoll. Schaut euch die Bilder an. Hier kann man den Spruch wörtlich nehmen: Man sieht den Wald vor lauter Mammutbäumen nicht. Einige haben in 1,5 Meter Höhe einen Stammdurchmesser von sieben bis acht Metern. Erkennbar sind sie außerdem an der helleren, rotbraunen Färbung ihrer weichen Rinde mit groben, langen Furchen, die sie vor Waldbränden schützt.

Unsere nächste Station war das Zentrum des Parks, das Yosemite Tal (Yosemite Valley). Hier kann man von verschiedenen Aussichtspunkten einen eindrucksvollen Ausblick auf die Täler, die hohen Wasserfälle und die beeindruckenden Gipfel genießen, die vor Jahrtausenden von Gletschern geformt wurden.

Auf der Rückfahrt am Nachmittag entlang verschiedener Täler mussten wir noch eine kleine Umleitung in Kauf nehmen. An einem Hang hatte eine Geröll-Lawine die Straße unpassierbar gemacht, und so wurden die Autos über eine Behelfsbrücke über den Fluss auf die andere Seite des Tales geführt und einige hundert Meter weiter wieder zurück. Allerdings nur einspurig, sodass eine Richtung warten musste.

Natürlich haben wir an diesem Tag nur einen keinen Teil des Parks sehen können. Es besteht die Möglichkeit, in einem der zahlreichen Hotels zu übernachten oder ein Zelt, zum Teil beheizbar, zu mieten. Nachts muss man sich allerdings vor den Braunbären in Acht nehmen, die druch Reste von Lebensmitteln angelockt werden.

12.11.2009

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Amerika, Teil 4: Megabytes

Von der Angebotspalette amerikanischer Supermärkte hatte ich ja schon kurz berichtet. Nun habe ich etwas neues entdeckt: man kann tütenweise Megabytes kaufen – in Form von Keksen. (Für die Nicht-Informatiker unter uns: ein Megabyte ist ein Maß für eine Datenmenge, ein Megabyte entspricht 1000 Byte.)

Eine Tüte Megabytes

Lesetipp: dasBahnblog.de

Für alle Bahnfahrer bestimmt interessant: mein Bahnblog. Dort gibt es viele Geschichten und Erlebnisse vom Reisen mit der Bahn. Außerdem: regelmäßige Informationen über die Politik der Deutschen Bahn sowie aktuelle Verspätungsmeldungen via Twitter.

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